Kritik der christlichen Vernunft

Gegen die intellektuelle Belanglosigkeit der Kirchen

Treuchtlingen/Berlin – In der Reihe der theologisch-philosophischen Publikationen unseres Verlags erschien soeben das kleine Bändchen „Vorworte zu einer Kritik der christlichen Vernunft“.
Das Taschenbuch will manches Unbehagen im Umfeld von Christentum, Religion und Kirche begrifflich klären und kulturgeschichtlich einordnen. Dass die christliche Botschaft eine zutiefst aufklärerische ist – Kant spricht von der ,Liebenswürdigkeit’ des Christentums –, zieht sich als roter Faden durch die Abhandlung. In diesem Sinn versteht sich das Bändchen als Herausforderung an die teilweise intellektuelle Belanglosigkeit der Kirchen bzw. an deren geistige Unbekümmertheit.
Auf der Augenhöhe der Zeitfragen, auch hinsichtlich eines modernen, evolutionistischen Weltbildes, wird auf eine stets notwendige, aber eben auch mögliche Anschlussfähigkeit des Christentums verwiesen. Die Auseinandersetzung mit Buddhismus und Islam wurde nicht umgangen, das Anliegen einer zeitgemäßen Spiritualität nicht ausgeblendet. Die Schrift möchte christlich-offensiv sein.
Als „Mehrwert“ hätte der Leser dem Gewinn, dass sein christlicher Glaube angesichts des modernen Weltbildes kein bloßes Konstrukt bliebe, keine Kopfgeburt. So will sich das Taschenbuch nicht zuletzt – aber keineswegs ausschließlich – an fragende Zeitgenossen wenden, an die am Christentum Zweifelnden: in der Gottesfrage, in der Lehre von Christus, in der Frage nach der geistigen Freiheit eines Christenmenschen.
Der Autor Adolf Hochmuth, Germanist, Historiker, Theologe, möchte aus einer lähmenden Defensive im Christentum herausführen.
Wie sehr die Versöhnung zwischen Intellekt, Glaube und Kirche die Menschen bewegt, zeigt der Besuch der Buchvorstellung. In der Kleinstadt Treuchtlingen, unserem fränkischen Verlagssitz, kamen dazu über 100 Menschen.
Die Daten zum Buch finden Sie im Verlagsbereich unter „Neuerscheinungen“.

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