Paradiesvögel und Palmengrab

rroehlin weklog

 

Eindrucksvoll schildert die Autorin Ruth Röhlin in dem soeben im wek-Verlag erschienenen Buch die Lebensgeschichten lutherischer Missionare aus Franken in Neuguinea Anfang des 20. Jahrhunderts und nach dem Zweiten Weltkrieg. Während der japanischen Besetzung in diesem Krieg wurden Christen verfolgt. Der Protagonist in diesem Buch blieb trotz des Krieges auf der Pazifikinsel und bereiste weiterhin seine Dorfgemeinden, brachte ihnen die Frohe Botschaft.

Für immer bestand für ihn die Hoffnung auf das kleine Glück – trotz Härte, trotz Entbehrungen. Als Märtyrer musste er seinen Lebenslauf mit knapp 31 Jahren beschließen. Sein tragisches Schicksal wollte es, dass er im Dienste Jesu Christi von den Japanern ermordet wurde.

Die Autorin Ruth Röhlin, geboren und aufgewachsen in Neuguinea, ist nach ihrer Ausbildung als therapeutische Seelsorgerin im Stift St. Lorenz Nürnberg sowie in der Beratung tätig. In teils autobiografischer Betrachtung arbeitet sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Erlebens und der Sichtweisen der Missionare, ihrer Frauen, Kinder und weiteren Angehörigen werden plastisch heraus und gewährt einen Einblick in das oft harte Leben in einer fremden Welt.

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