Widerstand gegen Nazi-Rassegedanken

Biografie Professor Friedrich Merkenschlager aus Georgensgmünd soeben erschienen

Merkenschlager weklog

Nur fünf Jahre lang – bis 1925 – war der in Georgensgmünd in Südfranken gebürtige Friedrich Merkenschlager Mitglied der NSDAP. Nach der Lektüre von “Mein Kampf” und anderen Schriften, aus denen klar hervorging, wie die Nazis “Rasse” definierten, wandelte sich Merkenschlager zum Gegner einer Ideologie, von der er schon 1927 sagte, dass sie in die Katastrophe führen müsse.

In zahlreichen Schriften ging er gegen die NS-Rasse-Ideologie an. Beruflich eine längst angesehene Persönlichkeit, wurde der Botaniker Prof. Dr. Friedrich Merkenschlager Regierungsrat an der Biologischen Reichsanstalt in Berlin-Dahlem.

Mit der Machtergreifung der Nazis endete seine Karriere als Wissenschaftler. Sein Leben ist ab diesem Zeitpunkt ein ständiger Kampf um Ehre und Gerechtigkeit auch über das Ende der Naziherrschaft hinaus.

Dieses Buch ist nicht nur die Biografie eines Mannes, der den Mut hatte, den Nazis zu trotzen. Es zeigt auch den Protagonisten im Kontext seiner Zeit vom Königreich Bayern bis in die junge Bundesrepublik.

Der Autor Gerd Berghofer wurde 1967 in Nürnberg geboren. Er schrieb fünf Gedichtbände, zwei Erzählungen, Theaterstücke, aber auch zahlreiche Arbeiten für Hörfunk, Zeitungen und Zeitschriften. Seit dem Jahr 2000 ist Gerd Berghofer auch als Rezitator im deutschsprachigen Raum unterwegs. Darüber hinaus konnte er zahlreiche Hörbuchproduktionen mit seiner markanten Stimme bereichern. Ein besonderes Faible gilt dabei den “verbrannten Dichtern”.

Nähere Informationen über den Autor, Sprecher und Rezitator Gerd Berghofer gibt es auf www.gerd-berghofer.de.

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